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Aktuelle Informationen
Ausblick 2018 und - Rückblick 2017

 

 Im kommenden Jahr 2018 werde ich den Schwerpunkt meiner Fortbildungen wieder auf das Thema Stotter-, Stimm- und Kindertherapie legen.

Im Jahr 2017 habe ich am Therapiecamp für stotternde Kinder am Attersee in O.Ö. teilgenommen, organisiert von der ÖSIS
Lesen Sie meinen Bericht vom Juli 2017
Ihn, können Sie auch auf der Hompage der ÖSIS lesen, www.oesis.at


 Dezember 2017:Singworkshop unter der Leitung von James Moore in Gugging, Niederösterreich

 November 2017:ÖGLPP - Praxis der Stimmdiagnostik AKH Wien

 Oktober 2017:Organisation und Teilnahme des Singworkshops ´Herbstklang´ unter der Leitung von Mag. Reinhard Schmid in Wesenufer OÖ.

 September 2017:Teilnahme im Rahmen des Jahres ProjektChores Vocalgestöber - live in Concert -.

 August 2017:Almsingen in Obertauern - Leitung Christa Fuchsberger

Sing- and Swim - in St. Georgen am Längsee/Kärnten organisiert von Mag. Helmut Deußner.




 Juli 2017:Therapie - Feriencamp für stotternde Kinder und Jugendliche 2017 in Litzlberg, Attersee

Erstmalig nahm ich, Uli Haas freipraktizierende Logopädin in Wien, an diesem Feriencamp teil. Gemeinsam mit Cornelia Schablinger, praktizierende Logopädin in Oberösterreich und Lisa Pachmann, Studierende an der FH Wiener Neustadt stellten wir das logopädische Team dar.

Das Freizeitteam setzte sich aus Mag. Dorothea Preinfalt, Mag. Toni Prapitz und Stefan Nothnagel zusammen.

Anfänglich stand das absichtliche Stottern im Vordergrund. Es dient zur Desensibilisierung gegen das Stottern, d.h.: alle sind mutig und zeigen das Stottern:

Weiche, lockere Vokalwiederholgen am Wortbeginn, wie z.B.: A A Ananas, O O Obst, I I Igel, etc. oder weiche, lockere Konsonanten plus Vokalverbindungen, wie z.B.: Ka Ka Karotte, Fo Fo Fotoapparat, Sa Sa Salat etc. - oder Konsonantenverbindungen plus Vokal, wie z.: Blu Blu Blume, Kra Kra Kragen, Spli, Spli Splitter etc.

Alle haben das lockere, absichtliche Stottern konsequent durchgezogen. Neben der Desensibilisierung und Abbau von Sprechängsten, dient das lockere Stottern auch der Temporeduktion des Sprechens und bereitet den Zugang zu einer weichen, fließenden Sprechstimme.

Nach ca. 3 Tagen wurde aus dem absichtlichen Stottern, ein modifiziertes Sprechen, d.h.: die Kinder haben begonnen, ihre Symptome wahrzunehmen und konnten teilweise harte Stottersymptome in weiche, flüssige Sprechtechniken verwandeln = Modifikation = willentliches Verändern des Stotterns.

Nebenbei haben die Kinder am Vormittag wichtige Informationen über das Stottern erhalten. Je besser sie informiert sind, desto besser können sie mit ihrem Stottern umgehen, sodass am Nachmittag an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet werden konnte:

*Das verlorene Zauberbuch* - ein kleines, informatives Theaterstück über das Stottern wurde von den Kindern entwickelt und erarbeitet, welches am vorletzten Tag der *Rainbow - Gruppe*, eine weitere Gruppe im Haus, bestehend aus ca. 30 Kindern und deren Betreuern vorgespielt. Anschließend kam es zu einem interessanten Austausch zwischen den Gruppen.

Durch die tollen Freizeitunternehmungen wie Schifffahrt, Wanderung zum Nixenfall, Bogenschießen, Kanufahren / Kajakfahren am Attersee, Moorwanderung, Lagerfeuer und den vielen Spielen im Turnsaal und sonstigen Gesellschaftsspielen wurde den Kindern ausreichend Abwechslung geboten.

Jedes Kind durfte in der Einzelreflexion dem gesamten Team mitteilen, was es gut oder weniger gut fand. Ebenso erfuhr jedes Kind von uns, was wir toll und gut an ihm fanden und was wir für verbesserungswürdig halten würden.

Am Abreisetag erhielt jedes Elternpaar eines Kindes ebenfalls Informationen über unsere Beobachtungen und wir gaben den einen oder anderen Tipp. Es entstanden sehr interessante Gespräche.

Ich möchte mich im Namen des ganzen Teams für das Vertrauen, dass uns die Eltern geschenkt haben, ganz herzlich bedanken.

Wie wir wissen, ist Stottern nicht heilbar. Die Wissenschaft forscht und forscht, aber genau weiß man es noch nicht, warum das eine Kind stottert und das andere davon verschont bleibt.

Wichtig erscheint uns, dass die Kinder wirklich gut über ihr Stottern Bescheid wissen, selbstbewusst damit umgehen lernen, ihr Stottern sich mutig thematisieren trauen und mit viel Selbstvertrauen in die Welt ziehen.

Es ist uns klar, dass diese Woche nur ein kleiner Teil ihres Weges sein konnte.

In meiner langjährigen Tätigkeit in freier Praxis habe ich sehr, sehr viele Stunden mit Einzeltherapie und in Kleingruppen verbracht. Die Erfahrung einer Woche Gruppentherapie am Attersee hat mein Wissen um Vieles erweitert.

Mein großer Dank geht an: Conny, Lisa, Doro, Toni und Stefan - und es freut mich, dass bereits jetzt schon feststeht, dass wir einander im Jahr 2018 wieder am Attersee treffen werden!!!!

Vielen Dank auch an Martina Assmus,- sie zieht im Hintergrund die Fäden der ÖSIS und organisiert alles, damit so ein Camp zustande und zum Laufen kommen kann.

Von Tag Eins bis zum Abschluss dieser Woche waren wir alle zusammen ein perfektes Team! Vielen, vielen Dank und ganz herzliche Grüße aus Wien

Uli Haas, Logopädin


 Juni 2017:Sommerakademie ind Zakynthos - Griechenland.

 März 2017:Vorösterliche Singtage *LEBENS - ZEICHEN* in Laufen, Deutschland.

 Februar 2017:Teilnahme des Singworkshops *Singen aus der Stille* mit Mag. Reinhard Schmid in Salzburg.



Schwerpunkt 2018: Werden die Vorbereitungen für das Feriencamp für stotternde Kinder und Jugendliche am Attersee im Juli 2018 in OÖ sein.
siehe Therapiecamp:www.OESIS.at

 
 

 

Stottertherapie




Ganz besonders stolz war ich über meinen Klienten Johannes Grasl, der im September 2012 mutig genug war, mit seinem Stottern öffentlich im Fernsehen (ORF2 in der Sendung Sommerzeit) aufzutreten. Ein ganz wichtiger Beitrag zum Thema: Enttabuisierung des Stotterns. Anschließend wurde ich zum Thema Stottern interviewt.

<a href="http://www.linkedtube.com/ZiLbAAmwWSUf94b66eb555b95ebca9a54063aee2375.htm">LinkedTube</a>

Die Arbeit im Umgang mit Stottern vergrößert sich immer mehr. Im April 2012 habe ich mit Zwillingen, die beide von unterschiedlichem Stottern betroffen waren, in einem Gymnasium in NÖ eine Power-Point-Präsentation über Stottern gemacht. Die Aufklärung über das Stottern in den Schulen erscheint mir enorm wichtig. Ich erlebe große Dankbarkeit von Lehrern und anderen Pädagogen, da auch diese meist sehr hilflos im Umgang mit Stottern sind.

Je kleiner das Kind ist, desto wichtiger ist eine genaue Differenzialdiagnose und die Optimierung der Elternarbeit. Diese müssen befähigt werden, gelassen und gut informiert mit dem Stottern umzugehen, damit sich aus einfachen Redeunflüssigkeiten keine anhaltenden Stottersymptome entwickeln können. Bei Jugendlichen und Erwachsene heißt es die individuelle Therapieform gemeinsam zu erarbeiten, um das Selbstbewusstsein und den Selbstwert so anzuheben, damit ein freier Umgang mit dem flüssigen Stottern möglich wird.

 
 

 

Sprachentwicklung beim Klein- und Vorschulkind – eventuelle therapeutische Wege


Meist läuft die Sprachentwicklung eines Kindes problemlos. Manchmal nicht. Eine rechtzeitige Abklärung bringt Sicherheit. Sollten therapeutische Schritte notwendig sein, kann Sprache und Sprechen eine lustvolle Herausforderung für die ganze Familie sein!
Hoch interessante Erkenntnisse da zu, konnte ich im September 2012 im Wochenendseminar von Harriet Dohrs zum Thema: „Sprachverständnis im Vorschul- und Schulalter erfahren.


 
 

 

Sprech- und Singstimme:


Neben der Sprechstimme setze ich mich immer mehr mit der Gesangsstimme auseinander. Im Vordergrund steht nicht die absolute Perfektion der Klangproduktion, sondern das Zusammenspiel von Atemführung, weicher Stimmeinsatz, der Körperresonanz, der Körperwahrnehmung, das Nutzen des Schwingungsraumes im Körper – das Ergebnis = das Klingen der Stimme, die Stimmung. Diese Erfahrungen bereichern auch die therapeutische Arbeit der Sprechstimme.


Meine Gesangstätigkeit erweitert sich laufend.


 
 
 
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